KINOJUWELEN: Olympic Cinema (UK)

Am 20. Dezember 1906 wurde das heutige Olympic Cinema unter dem Namen Byfeld Hall eröffnet und diente als lokale Veranstaltungshalle für Theater- und Musikdarbietungen. 1910 erhielt das Gebäude die Kino-Lizenz, wurde in Barnes Cinema umbenannt und startete mit einem ausverkauften Saal und Vorstellungen der Filme The Lady of the Lake und The Charge of the Light Brigade in eine neue Ära.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Filmtheater, das nun Byfeld Hall Cinema hieß umfassend renoviert und inklusive Tee-Lounge und einem eigenen Live-Orchester neu eröffnet. Bis 1922 änderte sich der Name des Kinos noch zwei weitere Male, bis es Mitte der 20er Jahre vom Theaterproduzenten Philip Ridgeway übernommen und für kurze Zeit zu einem überaus erfolgreichen Theater namens Barnes Theatre umfunktioniert wurde. Besonders die Inszenierung von Thomas Hardys Stück Tess of the D’Urbervilles war bei jeder Vorstellung ausverkauft.

Bereits im Januar 1930 war das Theater jedoch wieder ein Kino, war bis 1940 in Betrieb, bis es aufgrund der Angriffe im 2. Weltkrieg geschlossen werden musste. Bereits 1943 konnte das Filmtheater jedoch wieder geöffnet werden. Nachdem es in den 50er und 60er Jahren als TV-Studio diente, wurde es 1966 zum Olympic Sound Studios: Ein Tonstudio mit Platz für ein bis zu 70 Personen starkes Orchester und ausgestattet mit neuester Technik. The Rolling Stones, The Beatles, Led Zeppelin, Queen, The Who, David Bowie, Prince und Madonna sind nur einige von zahlreichen Musikgrößen, die in diesen Studios bis 2009 ihre Alben aufnahmen.

Seit einigen Jahren ist das Olympic Cinema nun wieder zu seinen Ursprüngen zurück gekehrt und bietet eine gemütliche Kino-Atmosphäre mit Sofas und einem angeschlossenen Café-Restaurant. Das Programm umfasst Independent-Produktionen, Special-Events mit Filmklassikern oder speziell für Eltern mit Babies. Weiters gibt es Übertragungen von Theater- und Opernproduktionen.

OlympicCinema_Fassade01 (c) KenRoe_cinematreasures.org

Die Fassade des Olympic Cinema © Ken Roe/cinematreasures.org

OlympicCinema_Eingang01 (c) DavidSimpson_cinematreasures.org

Der Eingang zum Olympic Cinema © DavidSimpson/cinematreasures.org

OlympicCinema_Kinosaal01 (c) architects Henley Halebrown

Einer der beiden Kinosäle des Olympic Cinema © architects Henley Halebrown

OlympicCinema_Kinosaal02 (c) DavidSimpson_cinematreasures.org

Der in dunklen Farben gehaltene zweite Kinosaal © DavidSimpson/cinematreasures.org

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Der stilvolle Popcorn- und Eiscreme-Stand des Kinos © Ken Roe/cinematreasures.org

OlympicCinema_MembersEntrance01 (c) KenRoe_cinematreasures.org

Der Eingang zum Members‘ Club © Ken Roe/cinematreasures.org

OlympicCinema_Cafe03 (c) KenRoe_cinematreasures.org

Die zum Kino gehörende Bar mit gemütlichen Sofas © Ken Roe/cinematreasures.org

OlympicCinema_Cafe01 (c) JemimaBoost_theresident.co.uk

Außenansicht des Café-Restaurants © Jemima Boost/theresident.co.uk

OlympicCinema_Cafe04 (c) EmmauConsulting

Die Theke mit großer Auswahl im angeschlossenen Café © Emmau Consulting

OlympicCinema_Cafe02 (c) JemimaBoost_theresident.co.uk

Die gemütlich-elegante Einrichtung des Cafés © Jemima Boost/theresident.co.uk

Olympic Cinema Homepage 

Olympic Cinema Facebook 

Olympic Cinema Instagram

Header: Blick auf die roten Kinosessel im Saal des Olympic Cinema © Anastasia Bernhardt/westlondonliving.co.uk

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