Filmstarts der Woche

VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN

Valerian_Dane DeHaan u. Cara Delevigne (c) EuropaCorp - VALERIAN SAS - TF1 Films Production

Dane DeHaan und Cara Delevigne in „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ © EuropaCorp/VALERIAN SAS/TF1 Films Production

In der intergalaktischen Metropole Alpha leben alle möglichen Lebewesen friedlich zusammen. Doch die Idylle wird von einer unbekannten bösen Macht bedroht. Um der Gefahr auf den Grund zu gehen, werden die beiden Spezialagenten Valerian und Laureline auf die Suche geschickt und finden sich in einem Abenteuer einer wahrhaftig anderen Dimension wieder

KINOSTART 20. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Valerian and the City of a Thousand Planets LAND Frankreich LÄNGE 137 Minuten JAHR 2017 GENRE Abenteuer/Science Fiction REGIE Luc Besson DREHBUCH Luc Besson, basierend auf dem Comic „Valérian et Laureline“ von Pierre und Jean-Claude Mézenières MUSIK Alexandre Desplat KAMERA Thierry Arbogast SCHNITT Julien Rey PRODUKTION Luc Besson, Virginie Silla VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Dane DeHaan, Cara Delevigne, Rihanna, John Goodman, Ethan Hawke, Rutger Hauer, Herbie Hancock, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 72/100

Metacritic: 52/100

„There isn’t a moment in this ludicrous, lushly self-indulgent movie that doesn’t feel like its creator is having the time of his life.“

Ignatiy Vishnevetsky/AV Club 

„Valerian is funny, gorgeous, and full of the type of mindbending scenarios that remind you of what fantasies are for.“

Josephine Livingstone/The New Republic 

„Besson has built his movie around a core couple that has what amounts to negative chemistry.“

Soren Anderson/Seattle Times

„The kind of movie that soars beyond adjectives like „good“ or „bad“: it’s sincere but overstuffed, visually gorgeous but dramatically clunky, and it represents a singular vision while simultaneously featuring two wildly miscast actors in the lead roles.“

Alonso Duralde/TheWrap

DIE GESCHICHTE DER LIEBE

Die Geschichte der Liebe_Derek Jacobi und Sophie Nélisse (c) Wild Bunch Distribution

Derek Jacobi und Sophie Nélisse in „Die Geschichte der Liebe“ © Wild Bunch Distribution

Der polnische Jude Léo verliebt sich in seine Nachbarin Alma, verspricht ihr nie eine Andere zu lieben und widmet ihr ein ganzes Buch. Doch dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht und Alma flieht mit ihrer Familie in die USA. Léo kann seine große Liebe auch Jahrzehnte später nicht vergessen. Zur selben Zeit entdeckt die 15-jährige Alma das Buch von Léo dem sie ihren Namen verdankt. Ihre beiden Geschichten sind fortan miteinander verwoben.

KINOSTART 21. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL The History of Love LAND Frankreich/Kanada/Rumänien/USA LÄNGE 135 Minuten JAHR 2016 GENRE Drama/Romanze REGIE Radu Mihaileanu DREHBUCH Radu Mihaileanu, Marcia Romano KAMERA Laurent Dailland SCHNITT Ludo Troch PRODUKTION Radu Mihaileanu, Xavier Rigault, Marc-Antoine Robert VERLEIH AUT Filmladen DARSTELLER Derek Jacobi, Sophie Nélisse, Gemma Arterton, Elliott Gould, Mark Rendall, Torri Higginson, Alex Ozerov, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

„Mihaileanu’s direction is uneven and it’s tempting to speculate on what a filmmaker less intensely preoccupied with Jewish themes – such as Gravity director Alfonso Cuaron, who was initially slated to helm – might have made of it.“

Bernard Besserglik/Hollywood Reporter

„Die Romanverfilmung über ein zwischen der Shoah und dem heutigen New York verschollenes Manuskript und eine verlorene Liebe im jüdischen Emigrantenmilieu verzettelt sich zwischen vielen Themen und Figuren, ist aber dennoch unterhaltsam.“

Birgit Roschy/epd-Film

„Da macht es letztendlich auch nicht viel aus, dass einen immer wieder das Gefühl beschleicht, dass man Ähnliches schon gesehen hat […]. Man lässt sich trotzdem gerne von Filmen wie „Die Geschichte der Liebe“ verzaubern und in diese Welten der schwierigen, aber die Kontinente und Zeiten überdauernden Liebe davontragen.“

Verena Schmöller/Kino-Zeit

Sommer, Urlaub und Jim Carrey

Liebe Filmsalon-LeserInnen,

zuerst gibt es eine kleine Entschuldigung meinerseits: In den letzten Wochen war ich etwas nachlässig mit meinen Beiträgen. Grund dafür, war ein über die Maßen arbeitsreicher Juni…

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…aber nun ist der ärgste Stress überstanden und ich freue mich auf eine Woche Urlaub…

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…danach geht es hier im Filmsalon wieder voller Elan weiter mit Filmstarts der Woche, Kinojuwelen, Film in Words und ein paar Sommer-Specials 😀

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KINOJUWELEN: Museum Lichtspiele (DE)

Am 24. November 1910 eröffnete Carl Gabriel unter dem Namen Gabriels Tonbildtheater sein zweites Kino in München. Aufgrund seiner Lage in der Nähe des Deutschen Museums hieß das Kino ab 1918 Museum Lichtspiele. Das Kino verfügte über bis zu 280 Plätze, wechselte in der ersten Jahrzehnten mehrmals den Besitzer und spielte das übliche Vorstadt-Kinoprogramm, bis es im April 1945 geschlossen werden musste.

Im Juli 1946 eröffneten die Museum Lichtspiele wieder und wurden ein typisches Nachspiel-Kino in den Randbezirken der Stadt. Man schlug sich mehr schlecht als recht durch, wie viele andere kleine Kinos, die auch immer mehr unter dem Fernsehen zu leiden hatten. 1975 musste das Kino erneut geschlossen werden, um wenig später von Schauspieler Hartmut Hinrichs als Musical-Kino wiedereröffnet zu werden. Allerdings waren die Zuschauer weniger von Musicals begeistert als der Kino-Besitzer. Um sein Kino halten zu können, baute Hinrichs 1976 den Vorführraum zu einem zweiten Kinosaal um. Während er im ersten Saal weiterhin Musikfilme zeigte, vermietete er den zweiten an Beate Uhse.

Dann kam die Verfilmung der Rocky Horror Picture Show und brachte den Museum Lichtspielen Unmengen an Besuchern und einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde, für die meisten Aufführungen des Films. In den 80er und 90er Jahren wuchs das Kino weiter und wurde auf vier Kinosäle vergrößert. Nach dem Tod Hartmut Hinrichs‘ wurde das Kino 1988 von Ferdinand Hlebayna übernommen.

Ein besonderes Merkmal des Kinos sind die besonderen filmbezogenen Einrichtungen der Kinosäle. Nur der größte Saal präsentiert sich im herkömmlichen Kino-Look, der Saal 2 ist im Stil der Rocky Horror Picture Show eingerichtet und bereits am Eingang wird man gewarnt: „Enter at your own risk“. Der Film, der zum Markenzeichen der Museum Lichtspiele wurde wird auch heute noch regelmäßig gezeigt. Saal 4 ist eine Huldigung an Star Trek und Saal 3 wurde auf Bestreben zahlreicher Besucher und Fans dem Luc Besson-Film Le Grand Bleu gewidmet, der zunächst in der deutschen Fassung gefloppt war, in der Originalfassung aber dann ganze drei Jahre in den Museum Lichtspielen zu sehen war.

Über die Jahre hat sich das Kino nicht nur durch seine außergewöhnliche Inneneinrichtung, sondern auch durch sein vielfältiges Programm und seine Filmnachmittage für Kinder und Jugendliche einen Namen gemacht. Seit 2004 werden die Museum Lichtspiele von Mathias H. Wild geführt und wurden in jener Einzigartigkeit belassen, die nach wie vor viele Stammgäste begeistert.

Museum Lichtspiele_Fassade 01

Der Eingang der „Museum Lichtspiele“ © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Foyer 01

Das Foyer inklusive Bar und Eingang zum Rocky Horror Picture Show-Saal © Museum Lichtspiele

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Saal 2 im Stil der Rocky Horror Picture Show © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 01

Der größte der vier Kinosäle © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 04

Kinosaal 4 mit dem Raumschiff Enterprise an der Wand © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 03

Bilder zu Ehren des Films „Le Grand Bleu“ in Saal 3 © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Gang 01

Wandmalerei von Fred Astaire und Ginger Rogers am Gang der „Museum Lichtspiele“ © Ivonne Wagner

Museum Lichtspiele Homepage 

Museum Lichtspiele Facebook 

Header: Blick hinweg über die Kinositze der „Museum Lichtspiele“ © Museum Lichtspiele

Filmstarts der Woche

DIE VERFÜHRTEN

The Beguiled

Elle Fanning, Nicole Kidman und Kirsten Dunst in „Die Verführten“ © Focus Features LLC. All Rights Reserved/Ben Rothstein

In Zeiten des Amerikanischen Bürgerkriegs kümmert sich die Schulleiterin Martha Farnsworth zusammen mit einer zweiten Lehrerin um die fünf verbliebenen Schülerinnen in ihrem Mädcheninternat in Virginia. Das ruhige Leben wird jedoch mit einem Mal auf den Kopf gestellt, als die jüngste Schülerin Amy eines Tages beim Pilze sammeln im Wald einen verwundeten Nordstaaten-Offizier findet. Die Damen nehmen ihn auf um ihn gesund zu pflegen und dann dem Militär zu übergeben, doch wie von Martha befürchtet, zieht der junge Mann die jungen Frauen in seinen Bann.

KINOSTART 29. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL The Beguiled LAND USA LÄNGE 91 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama/Western REGIE Sofia Coppola DREHBUCH Sofia Coppola, Albert Maltz, Irene Kamp, basierend auf einem Roman von Thomas Cullianan MUSIK Laura Karpman, Phoenix KAMERA Philippe Le Sourd SCHNITT Sarah Flack PRODUKTION Sofia Coppola, Youree Henley VERLEIH AUT UPI DARSTELLER Colin Farrell, Nicole Kidman, Elle Fanning, Kirsten Dunst, Oona Laurence, Angourie Rice, Addison Riecke, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 74/100

Metacritic: 77/100

„‚The Beguiled‘, in its quasi-mathematical abstraction, amounts to little more than the baseline proof of [Coppola’s] method-a reductio ad absurdum.“

Richard Brody/New Yorker

„Each frame of The Beguiled is a wonder to look at, from the candle-lit dinner-time conferences to the angelic portraits of John, who’s frequently bathed in heavenly light.“

David Sims/The Atlantic

„Writer-director Sofia Coppola has produced a small-scale movie that exalts old-fashioned movie-making qualities, yielding a refreshingly understated alternative to a sea of summer blockbusters.“

Brian Lowry/CNN.com

„The kind of movie that lingers on in your head, just like the best fairy tales do.“

Sheila O’Malley/RogerEbert.com

GIRL’S NIGHT OUT

Girls Night Out_Zoe Kravitz-Jillian Bell-Scarlett Johansson-Ilana Glazer-Kate McKinnon (c) Sony Pictures Releasing France

Zoe Kravitz, Jillian Bell, Scarlett Johansson, Ilana Glazer und Kate McKinnon in „Girl’s Night Out“ © Sony Pictures Releasing France

Vor zehn Jahren am College waren sie die besten Freundinnen, doch seither haben sie sich kaum gesehen. Nun treffen sich die fünf Freundinnen anlässlich von Jess‘ Junggesellinnenabschieds wieder. Party, Alkohol, Kokain und ein Stripper – die Ladies fahren das gesamte Programm auf, bis der knackige Tänzer, bei einem zu heftigen Lapdance von Alice versehentlich zu Tode kommt und die Freundinnen alle Hände voll zu tun haben, die Sache zu vertuschen.

KINOSTART 30. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Rough Night LAND USA LÄNGE 101 Minuten JAHR 2017 GENRE Komödie REGIE Lucia Aniello DREHBUCH Lucia Aniello, Paul W. Downs MUSIK Dominic Lewis KAMERA Sean Porter SCHNITT Craig Alpert PRODUKTION Lucia Aniello, Dave Becky, Paul W. Downs, Matthew Tolmach VERLEIH AUT Sony DARSTELLER Scarlett Johansson, Kate McKinnon, Zoe Kravitz, Jullian Bell, Ilana Glazer, Demi Moore, Ty Burrell, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 48/100

Metacritic: 51/100

„Scarlett Johansson works overtime to salvage this dismal Bridesmaids knockoff, heavily informed by The Hangover and even Weekend at Bernie’s.“

J. R. Jones/Chicago Reader

„Orchestrating a gender reversal on this concept isn’t especially liberating; you might actually get more laughs out of the cutaways to the lame bachelor party of Jess’s fiancé, where sensitive men get „wild“ at their private wine tasting.“

Joshua Rothkopf/Time Out

„This should have been funnier. Rough Night is a comedy with a great female cast, but the women were given nothing to do.“

Liz Braun/Toronto Sun

„The women in Rough Night are terrific company. They never wear out their welcome. Too bad you can’t say the same for the movie.“

Peter Travers/Rolling Stone

DER TOD VON LUDWIG DEM XIV.

Der Tod von Ludwig XIV_Jean-Pierre Léaud (c) Capricci Films

Jean-Pierre Léaud in „Der Tod von Ludwig dem XIV.“ © Capricci Films

Gottgesandt und doch dem Tod geweiht: König Ludwig der 14te, Sonnenkönig und seines Zeichens absolutistischer Herrscher Frankreichs verspürt nach einem Spaziergang auf einmal einen Schmerz im Bein. Bereits kurze Zeit später kann er nicht mehr aus dem Bett aufstehen und nervöse Ärzte rätseln wie man seine Beine, die sich langsam schwarz färben behandeln könnte. Doch während notgedrungen die Regierungsgeschäfte am Bett weitergeführt werden wird schon bald klar, dass die letzten Stunden des Monarchen gekommen sind.

KINOSTART 30. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL La mort de Louis XIV LAND Frankreich/Portugal LÄNGE 115 Minuten JAHR 2016 GENRE Biografie/Drama REGIE Albert Serra DREHBUCH Thierry Lounas, Albert Serra KAMERA Jonathan Ricquebourg SCHNITT Ariadna Ribas, Albert Serra, Artur Tort PRODUKTION Thierry Lounas VERLEIH AUT Filmgarten DARSTELLER Jean-Pierre Léaud, Patrick d’Assumcao, Marc Susini, Bernard Belin, Irène Silvagni, Vincenc Altaió, Jacques Henric, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 74/100

Metacritic: 71/100

„Serra has done his subject justice, transmuting the slow and steady march toward oblivion into an aptly imposing and unyielding work of art.“

Justin Chang/Los Angeles Times

„At its most powerful it presents an allegory of the decline and fall and vanity of power, and an intimate look at the inevitable confrontation with mortality faced by kings and commoners alike.“

Peter Keough/Boston Globe

„Serra’s ideas are serious but simple, and his movie seems to illustrate them in slow motion.“

Richard Brody/New Yorker

„In The Death of Louis XIV writer/director Albert Serra shows us that monumental events can be conveyed through the smallest of details.“

Nell Minow/RogerEbert.com

OVERDRIVE

Overdrive_Freddie Thorp-Scott Eastwood (c) Jessica Forde_Océan films

Freddie Thorp und Scott Eastwood in „Overdrive“ © Jessica Forde/Océan films

Die Brüder Andrew und Garrett Foster sind keine gewöhnlichen Autodiebe, sie haben sich auf luxuriöse Edel-Schlitten spezialisiert, wie einen 1937er Bugatti Type 57. Blöderweise gehört der dem französischen Gangsterboss Jacomo Morier, der auf den Besitzerwechsel eher unentspannt reagiert. Doch er gibt den Brüdern eine Chance dem Tod von der Schippe zu springen: Sie sollen Moriers Erzfeind dessen heißgeliebten 1962er Ferrari 250 GTO stehlen.

KINOSTART 30. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Overdrive LAND Frankreich/USA LÄNGE 96 Minuten JAHR 2017 GENRE Action/Thriller REGIE Antonio Negret DREHBUCH Michael Brandt, Derek Haas KAMERA Laurent Barès SCHNITT Samuel Danési, Sophie Fourdrinoy PRODUKTION Grégoire Melin, Pierre Morel, Christopher Tuffin, VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Scott Eastwood, Freddie Thorp, Ana de Armas, Gaia Weiss, Clemens Schick, Simon Abkarian, Moussa Maaskri, u.a.

TRAILER

 

Außerdem ab dieser Woche im Kino:

MIT SIEBZEHN

SOMMERFEST

 

Filmstarts der Woche

INNEN LEBEN

Innen Leben_DiamandBouAbboud, Hiam Abbass (c) Weltkino Filmverleih

Hiam Abbass und Diamand Bou Abboud in „Innen Leben“ © Weltkino Filmverleih

Ein kammerspielartig inszenierter beklemmender Film über den Alltag im syrischen Bürgerkrieg. Eine Gruppe Hilfesuchender findet in der Wohnung der Familienmutter Oum Zuflucht vor dem kriegerischen Schrecken auf den Straßen von Damaskus. Doch der Schutz währt nicht lange.

KINOSTART 23. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Insyriated LAND Belgien LÄNGE 168 Minuten JAHR 2017 GENRE Action/Abenteuer REGIE Philippe Van Leeuw DREHBUCH Philippe Van Leeuw KAMERA Virginie Surdej SCHNITT Gladys Joujou PRODUKTION Serge Zeitoun, Guillaume Malandrin VERLEIH AUT Filmladen DARSTELLER Hiam Abbass, Diamand Bou Abboud, Juliette Navis, Mohsen Abbas, Moustapha Al Kar, Alissar Kaghadou, Ninar Halabi, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

„‚Innen Leben‘ ist ein berührendes Drama über die wahren Opfer des Syrien-Kriegs: Die Zivilisten, die sich nach einem Leben in Frieden sehnen. Regisseur Philippe Van Leeuw zeigt nicht viel explizite Gewalt, und doch ist die Gewalt in jeder Sekunde dieses Films unübersehbar. Man bewundert die Filmfiguren für ihre Kraft, selbst in Momenten größter Not noch nach Auswegen zu suchen.“

Gunther Baumann/Filmclicks.at

„A tenacious mother in a Damascus apartment tries to keep her charges safe as rockets and thugs threaten violence in this well-intentioned but crudely melodramatic story.“

Jay Weissberg/Variety

„Gripping from start to finish.“

Deborah Young/Hollywood Reporter

„This tautly-constructed, intensely claustrophobic drama offers a sometimes nerve-shredding depiction of what happens when conflict impinges on domestic space.“

Jonathan Romney/Screen International

DU NEBEN MIR

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Amandla Stenberg in „Du neben mir“ © Warner Bros. Entertainment Inc._Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc._Doane Gregory

Aufgrund einer chronischen Krankheit hat die 18-jährige Maddy noch nie in ihrem Leben das Haus verlassen. Ihre Mutter und eine Krankenschwester sind die einzigen Vertrauten, bis der junge Olly nebenan einzieht. Was mit Textnachrichten mit Blick durch das Fenster zum Nachbarhaus beginnt, entspinnt sich langsam zu einem Verliebtsein. Doch soll sie tatsächlich ihr Leben riskieren um mit ihm zusammen zu sein?

KINOSTART 23. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Everything, Everything LAND USA LÄNGE 96 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama REGIE Stella Meghie DREHBUCH J. Mills Goodloe, nach einem Roman von Nicola Yoon MUSIK Ludwig Göransson KAMERA Igor Jadue-Lillo SCHNITT Nancy Richardson PRODUKTION Elysa Dutton, Leslie Morgenstein VERLEIH AUT Warner DARSTELLER Amandla Stenberg, Nick Robinson, Anika Noni Rose, Ana de la Reguera, Taylor Hickson, Dan Payne, Fiona Loewi, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Metacritic: 52/100

RottenTomatoes: 48/100

„‚Everything, Everything‘ is not for everyone, but it will satisfy a certain subset of teenage girls who are compelled by watching fragile girls come-of-age with the help of a pretty boy.“

Jude Dry/indieWire

„Stenberg and Robinson are enormously appealing young actors, but charisma only goes so far in a story that manages to be, as directed by Stella Meghie, sterile and wildly far-fetched.“

Michael O’Sullivan/Washington Post

„Engrossing and not too sugar-sweet, Meghie’s movie is slightly paranoid, surprisingly fantastical and superb at translating the overwhelming stupor of first love with big, bold shots and a banging soundtrack.“

Julia Cooper/Globe and Mail

„‚The Fault in Our Stars‘ meets ‚Room‘ in ‚Everything, Everything‘ a confounding psychological drama masquerading as a cutesy teen love story.“

Adam Graham/Detroit News

TRANSFORMERS 5: THE LAST KNIGHT

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Mark Wahlberg in „Transformers 5: The Last Knight“ © 2017 Hasbro. All Rights Reserved._Andrew Cooper

Der Krieg mit den Transformers hat tiefe Wunden in die menschliche Zivilisation gerissen. Cade Yaeger nimmt die Waise Izzy auf, die ihre Familie durch die Transformers verloren hat. In einer seiner schlimmsten Stunden bekommt er eine ungewöhnliche Einladung von einem mysteriösen britischen Wissenschaftler, der das Geheimnis, dass der Verbindung von Transformers und Menschen zugrunde liegt entschlüsselt zu haben scheint.

KINOSTART 22. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Transformers: The Last Knight LAND USA LÄNGE 149 Minuten JAHR 2017 GENRE Action/Science Fiction REGIE Michael bay, Ken Nolan DREHBUCH Akiva Golsman, Art Marcum, Matt Holloway MUSIK Steve Jablonsky KAMERA Jonathan Sela SCHNITT Mark Sanger, Adam Gerstel, John Refoua PRODUKTION Don Murphy, Tom DeSanto, Lorenzo di Bonaventura, Ian Bryce VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Mark Wahlberg, Anthony Hopkins, Laura Haddock, Stanley Tucci, Josh Duhamel, Isabela Moner, Tyrese Gibson, u.a.

TRAILER

DIL LEYLA

Dil Leyla (c) Essence Film GmbH

Leyla Imret in „Dil Leyla“ © Essence Film GmbH

Eigentlich sollte die Dokumentation Dil Leyla ein Film über die jüngste Bürgermeisterin der Türkei, die Deutsch-Kurdin Leyla Imret werden. Doch die politischen Geschehnisse haben den Film zu einem fesselnden Stück hautnah eingefangener Zeitgeschichte gemacht, als türkische Soldaten in die sich langsam erholende osttürkische Stadt Cizre einmarschieren und Leyla in Gefahr schwebt festgenommen zu werden.

KINOSTART 23. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Dil Leyla LAND Deutschland LÄNGE 71 Minuten JAHR 2016 GENRE Dokumentation REGIE Asli Özarslan DREHBUCH Asli Özarslan KAMERA Carina Neubohn SCHNITT Ana Branea PRODUKTION Sabrina Proske, Igor Dovgal VERLEIH AUT Filmdelights MIT Leyla Imret, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

„So lässt der Film die Zuschauer am Beispiel dieser jungen, idealistischen Frau die traurige Realität in Cizre sehr nah miterleben. Es wird spürbar, wie schwer es für die Kurden in der Türkei sein muss, an den Frieden und den Fortschritt zu glauben, wenn sich ihre Hoffnungen immer wieder so leicht zerschlagen.“

Bianka Piringer/Kino-Zeit

DER EFFEKT DES WASSERS

Der Effekt des Wassers_Florence Loiret-Caille, Samir Guesmi (c) Le Pacte

Florence Loiret-Caille und Samir Guesmi in „“Der Effekt des Wassers“ © Le Pacte

Als Kranfahrer Samir die schöne Agathe in einer Bar aus der Ferne von ihrer feurigen Seite kennen lernt ist er sofort hingerissen, aber auch eingeschüchtert. Als er heraus findet, dass sie Schwimmlehrerin ist, meldet er sich unter dem Vorwand Nichtschwimmer zu sein für Stunden an. Doch das falsche Spiel geht nicht lange gut.

KINOSTART 23. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL L’Effet aquatique LAND Frankreich/Island LÄNGE 83 Minuten JAHR 2015 GENRE Drama/Komödie REGIE Sólveig Anspach, Jean-Luc Gaget DREHBUCH Sólveig Anspach, Jean-Luc Gaget MUSIK Martin Wheeler KAMERA Isabelle Razavet SCHNITT Anne Riégel PRODUKTION Patrick Sobelman, Skuli Fr. Malmquist VERLEIH AUT Polyfilm DARSTELLER Samir Guesmi, Florence Loiret Caille, Didda Jónsdóttir, Philippe Rebbot, Esteban, Olivi Cote, Frosti Runólfsson, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

„Die Romanze über einen verliebten Franzosen, der einer Schwimmlehrerin bis nach Island nachreist, erweist sich mit ihrem lakonischem Humor und ihrem ästhetischen Feingefühl als aparter Ausreißer im Liebeskomödien-Einerlei.“

Birgit Roschy/epd-Film

 

Film in Words

Happy Birthday, Helen Hunt! Die großartige Schauspielerin feierte gestern ihren 54. Geburtstag. Ihr zu Ehren gibt es heute ein Zitat aus dem herrlich schwarzhumorigen Film Besser geht’s nicht in dem sie neben Jack Nicholson brilliert.

Zitat69_AsGoodAsItGets1997

Film in Words „As Good As It Gets“ © Angela Sirch