Film in Words

Zum Geburtstag von Robert De Niro gibt es diese Woche ein Film in Words aus dem Film Heat in dem De Niro als Bankräuber feststellt, dass ihn mit dem Lieutenant, der ihn jagt, gespielt von Al Pacino, mehr verbindet als er meinen würde.

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Film in Words „Heat“ © Angela Sirch

Filmstarts der Woche

DER STERN VON INDIEN 

Der Stern von Indien_Lily Travers , Hugh Bonneville, Gillian Anderson (c) TOBIS Film GmbH

Lily Travers, Hugh Bonneville und Gillian Anderson in „Der Stern von Indien“ © TOBIS Film GmbH

Es ist das Jahr 1947 und Indien soll endlich von der Kolonialmacht Großbritannien unabhängig werden. Der britische Lord Louis Mountbatten, seines Zeichens Urenkel von Queen Victoria soll zusammen mit Frau und Tochter nach Indien reisen um einen geordneten Übergang zu organisieren. Doch er muss feststellen, dass 300 Jahre Besatzung sehr viele Narben hinterlassen haben.

KINOSTART 10. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Viceroy’s House LAND Großbritannien/Indien LÄNGE 106 Minuten JAHR 2017 GENRE Historiendrama REGIE Gurinder Chadha DREHBUCH Paul Mayeda Berges, Moira Buffini, Gurinder Chadha KAMERA Ben Smithard SCHNITT Valerio Bonelli, Victoria Boydell MUSIK A. R. Rahman PRODUKTION Paul Mayeda Berges, Gurinder Chadha, Christine Langan, Deepak Nayar VERLEIH AUT Tobis DARSTELLER Hugh Bonneville, Gillian Anderson, Michael Gambon, Manish Dayal, Simon Callow, Lily Travers, Huma Qureshi, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 78/100

Metacritic: 54/100

„Clumsily fuses political drama with romantic melodrama.“

Dave Calhoun/Time Out

„This material could make for a powerful work, but Viceroy’s House is certainly not it. The film’s chief offense is its bland inoffensiveness.“

Ben Croll/indieWire

„Chadha’s Upstairs Downstairs view of events is a tad soapy, although she does give us some striking scenes that bring the film’s history vividly into focus.“

Jason Best/Movie Talk

Viceroy’s House clumsily merges a waxworks biographical study of Lord Louis and Lady Edwina Mountbatten … with a passionless Romeo-and-Juliet romance between two of their servants caught in the fray.“

Guy Lodge/Variety

DER WEIN UND DER WIND 

Der Wein und der Wind_Francois Civil, Pio Marmai, Ana Girardot (c) Studiocanal_Ce Qui Me Meut

Francois Civil, Pio Marmai und Ana Girardot in „Der Wein und der Wind“ © Studiocanal/Ce Qui Me Meut

Nach dem Tod ihres Vaters treffen sich drei Geschwister nach Jahren wieder. Sie haben das Weingut der Eltern geerbt und müssen nun über dessen Zukunft ebenso wie über ihre eigene entscheiden.

KINOSTART 11. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Ce qui nous lie LAND Frankreich LÄNGE 113 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama REGIE Cédric Klapisch DREHBUCH Cédric Klapisch, Santiago Amigorena, Jean-Marc Roulot KAMERA Alexis Kavyrchine SCHNITT Annes-Sophie Bion MUSIK Loic Dury, Christophe Minck PRODUKTION Cédric Klapisch, Bruno Levy VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Pio Marmai, Ana Girardot, Francois Civil, Jean-Marc Roulot, María Valverde, Yamée Couture, Jean-Marie Winling, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Filmstarts: 4/5

Moviepilot: 7,1/10

„Cédric Klapisch variiert die klassische Geschichte von der Heimkehr des verlorenen Sohns: unaufgeregt, mit einem untrüglichen Blick für die Schönheit des Burgunds. So wird aus einem etwas formelhaften Familiendrama eine wunderbare Hommage an eine Landschaft und ihre Winzer.“

Sascha Westphal/epd-Film

„Letztlich bewegt Der Wein und der Wind seine Charaktere eher wie Schachfiguren mit Hilfe der Montage, der Musikstile oder allzu zufälliger Wendungen über alle Schwierigkeiten hinweg. Wie im Weinbau hätten wohl auch hier weniger Trauben die Qualität erhöht.“

Heidi Strobel/FilmDienst.de

„Burgund, der goldenen Mitte Frankreichs, widmet der französische Ausnahmeregisseur Cédric Klapisch sein wunderbar authentisches Sozialporträt über den Weinanbau zwischen Tradition und Moderne.“

Luitgard Koch/Programmkino.de

DER DUNKLE TURM 

Der dunkle Turm_Idris Elba, Matthew McConaughey (c) Sony Pictures Releasing GmbH

Idris Elba und Matthew McConaughey in „Der dunkle Turm“ © Sony Pictures Releasing GmbH

Der 11-jährige Jake Chambers hat Visionen, die von allen als Albträume abgetan werden, doch er weiß es besser. Er weiß, dass der Revolvermann, der dunkle Turm und der Mann in Schwarz real sind und tatsächlich findet er eines Tages ein Portal in die Welt seiner Gedanken. Verfilmung des berühmten Romanzyklus Opus Magnus von Stephen King.

KINOSTART 11. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL The Dark Tower LAND USA LÄNGE 95 Minuten JAHR 2017 GENRE Fantasy REGIE Nikolaj Arcel DREHBUCH Akiva Goldsman, Jeff Pinkner, Anders Thomas Jensen, Nikolaj Arcel, basierend auf der Romanserie von Stephen King KAMERA Rasmus Videbaek SCHNITT Alan Edward Bell, Dan Zimmerman MUSIK Junkie XL PRODUKTION Akiva Goldsman, Brian Grazer, Ron Howard, Stephen King VERLEIH AUT Sony DARSTELLER Idris Elba, Matthew McConaughey, Katheryn Winnick, Jackie Earle Haley, Abbey Lee, Tom Taylor, Nicholas Hamilton, u.a.

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KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 18/100

Metacritic: 34/100

„Outside of its actors, the film is unremarkable. Action sequences seem as though they were hurried, that is, when you can actually see them – Did the lighting team blow a fuse?“

April Wolfe/L.A. Weekly

„It gets where it’s going fast enough, but you don’t feel like you’ve traveled anywhere at all.“

Sam Adams/Slate 

The Dark Tower avoids the lowest rungs of that ladder. Taken on its terms it’s hardly a disaster, delivering moments of fun on a basic level.“

Brian Lowry/CNN.com

„More forgettable than loathsome, the kind of movie that occasionally rubs salt in your wounds by reminding you what could have been, but mostly just dissipates from memory as it’s playing.“

Brian Tallerico/RogerEbert.com

KEDI – VON KATZEN UND MENSCHEN

Kedi - Von Katzen und Menschen (c) Weltkino Filmverleih

Einige der vierbeinigen Hauptdarsteller in „Kedi – Von Katzen und Menschen“ © Weltkino Filmverleih

Sie sind fixer Bestandteil der Metropole am Bosporus: die Katzen von Istanbul. Der Dokumentarfilm erzählt in poetischen Bildern vom Zusammenleben und den Begegnungen von Menschen und Katzen.

KINOSTART 11. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Kedi LAND Deutschland/Türkei/USA LÄNGE 79 Minuten JAHR 2016 GENRE Dokumentation REGIE Ceyda Torun KAMERA Alp Korfali, Charlie Wuppermann SCHNITT Mo Stoebe MUSIK Kira Fontana PRODUKTION Ceyda Torun, Charlie Wuppermann VERLEIH AUT Filmladen

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 98/100

Metacritic: 78/100

Kedi is the cat’s meow. Literally.“

Adam Graham/Detroit News

„Cats wander in and out of frame; humans speculate on whether the local cats are ambitious or arrogant; Turkish music spills onto the soundtrack; and there’s more than one growler of a catfight.“

John Hartl/Seattle Times

„Those who don’t especially like cats – or Istanbul, for that matter – might not get a lot out of Turkish director Ceyda Torun’s love letter to the feline population of her native city. For everyone else, it should be an almost unadulterated pleasure.“

Peter Keough/Boston Globe

„Cats, despite what any dog people reading may suggest, do make great friends, especially if you give them a whole city’s worth of space.“

Rebecca Tucker/Globe and Mail

 

Außerdem ab dieser Woche im Kino:

HEARTBEATS

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KINOJUWELEN: Oriental Theatre (USA)

Das Oriental Theatre in Milwaukee im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin wurde am 02. Juli 1927 eröffnet und feiert dementsprechend in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Es wurde von Gustave A. Dick und Alex Bauer im ostindischen Stil designed. Das Gebäude verfügt unter anderem über zwei Minarett-Türmchen, drei Glasluster, sechs überdimensionale Buddhas, diverse Wandgemälde, acht Porzellan-Löwen, zahlreiche Vorhänge und hunderte Elefanten in allen Größen und Ausführungen.

Erstaunlicherweise konnte der opulente Filmpalast allen Widrigkeiten zum Trotz bis 1972 bestehen, bis er von lokalen Elektrikern, den Pritchett Brothers gekauft, renoviert und ab 1976 als Kino weitergeführt wurde. Man konzentrierte sich auf Klassiker und Double-Features, doch die Zeiten wurden wieder schlechter, als Videos und Kabelfernsehen immer mehr Gäste von den Kinos weglockten.

Das Oriental Theatre, das mittlerweile zur Gruppe der Landmark Theatres gehörte begann in den späten 70er und frühen 80er Jahren damit, sich auf Arthouse und ausländische Filme zu spezialisieren und ist bis heute das größte Arthouse-Kino des Landes. Zudem diente das Theater eine Zeit lang auch als Bühne für Bands und Sänger wie Iggy Pop, INXS, Supertramp, Blondie oder REM. Doch bereits ab Ende der 80er wurde das Kino nur mehr ausschließlich als solches geführt und der Raum unter dem Balkon im großen Auditorium in zwei weitere kleine Kinosäle umfunktioniert. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Dekorationen nicht beschädigt und die neuen Säle an das Original-Design angepasst wurden.

Das Oriental Theatre verfügt nicht nur über die größte nach wie vor funktionierende Kimball Pfeifenorgel, der man an ausgewählten Samstagen lauschen kann, sondern ist auch Rekordhalter in Sachen Rocky Horror Picture Show: Seit Januar 1978 wird der Film durchgehend jeden zweiten Samstag im Monat als Special um Mitternacht gezeigt.

OrientalTheatre_Fassade01 (c) Landmark Theatres

Die Fassade des Oriental Theatre in Milwaukee © Landmark Theatres

OrientalTheatre_Eingangsbereich01 (c) Jason T_witravelguide.com

Der Eingangsbereich des Kinos © Jason T/witravelguide.com

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Das Foyer mit prachtvollen Dekoelementen und der Bar © Shepherd Express

OrientalTheatre_Saal01 (c) blog.nceca.net

Das große Auditorium © blog.nceca.net

OrientalTheatre_Saal02 (c) dreamweddingwisconsin.wordpress.com

Blicke auf die Sitzreihen und die Buddha-Statuen im großen Saal © dreamweddingwisconsin.wordpress.com

Homepage Oriental Theatre 

Facebook Oriental Theatre

Header: Der große Saal des Oriental Theatre © Gary Porter

Filmstarts der Woche

PLANET DER AFFEN 3: SURVIVAL

Planet der Affen 3 Survival_Amiah Miller (c) Twentieth Century Fox France

Amiah Miller in „Planet der Affen 3: Survival“ © Twentieth Century Fox France

Einige Zeit ist seit der Revolution und den letzten Auseinandersetzungen zwischen Affen und Menschen vergangen und der hochintelligente Schimpanse Caesar lebt mit seiner Familie in Frieden. Doch dieser währt nicht lange: Der Überfall einer paramilitärischen Menschen-Truppe, die sich Alpha Omega nennt kostet Caesars Gefährtin und seinen ältesten Sohn das Leben. Doch wer steckt hinter der Truppe und dem manischen Colonel, der sie anführt?

KINOSTART 03. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL War for the Planet of the Apes LAND USA/Kanada/Neuseeland LÄNGE 140 Minuten JAHR 2017 GENRE Action/Drama REGIE Matt Reeves DREHBUCH Mark Bomback, Matt Reeves KAMERA Michael Seresin SCHNITT William Hoy, Stan Salfas MUSIK Michael Giacchino PRODUKTION Peter Chernin, Dylan Clark, Rick Jaffa, Amanda Silver VERLEIH AUT Centfox DARSTELLER Andy Serkis, Woody Harrelson, Steve Zahn, Karin Konoval, Amiah Miller, Terry Notary, Ty Olsson, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 93/100

Metacritic: 82/100

„With its allusions to Shakespeare, Joseph Conrad, the Bible, American slavery and the civil-rights movement, „War“ may not be subtle but it’s ultimate proof that summer sequels and blockbusters don’t have to be brain-dead bottom-feeders either.“

Cary Darling/Fort Worth Star-Telegram

„Serkis has invented an entirely new medium of performance – one that pushes the series into a realm that would have blown poor George Taylor’s mind even more than a half-buried Lady Liberty.“

Barry Hertz/Globe and Mail

„The best summer blockbuster in years, a smart, thoughtful, confrontational and challenging allegory for a world run amok.“

Adam Graham/Detroit News

„A consistently intelligent, morally thoughtful and often beautiful picture.“

Charles Taylor/Newsweek

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Die göttliche Ordnung_Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek (c) 2017 Alamodefilm

Marie Leuenberger und Maximillian Simonischek in „Die göttliche Ordnung“ © 2017 Alamodefilm

Es ist das Jahr 1971 und Hausfrau Nora steht der aufkeimenden Frauenbewegung in der Schweiz widersprüchlich gegenüber, bis in ihr der Wunsch wächst wieder arbeiten zu gehen. Doch dafür braucht sie laut Gesetz die Einwilligung ihres Mannes, der diese verweigert. Da erwacht der Widerstand in Nora.

KINOSTART 03. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Die göttliche Ordnung LAND Schweiz LÄNGE 96 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama REGIE Petra Volpe DREHBUCH Petra Volpe KAMERA Judith Kaufmann SCHNITT Hansjörg Weißbrich MUSIK Annette Focks PRODUKTION Lukas Hobi, Reto Schärli VERLEIH AUT Thimfilm DARSTELLER Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Marta Zoffoli, Bettina Stucky, Noe Krejcí, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Filmstarts: 3/5

Moviepilot: 5,5/10

„Hier trifft Familien- auf Dorfdrama, zugleich ziehen auch immer wieder komödiantische Töne und bei einem Hippie-Seminar zur Entdeckung der Vulva, geleitet natürlich von einer Schwedin (Sofia Helin), sogar satirische Züge ein. Mühelos vollziehen sich diese nuancenreichen Wechsel, zugleich vergisst der Film aber nicht, dass er zu unterhalten vermag.“

Sonja Hartl/Kino-Zeit

„Auch wenn die Wohlfühl-Konstruktion verhindert, dass der Film überraschen kann, ist Petra Volpes cinehistorische Lehrstunde ein Mainstream-Publikums-Liebling, der zu gleichen Teilen inspiriert und unterhält.“

Nick Schlager/Variety

„Petra Volpe legt ihren Film über die etwas verspätete Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz des Jahres 1971 als nette, harmlose Komödie an, die mit einem recht moderaten Kampfpathos arbeitet und durch einen Retroschleier von allen Bitterstoffen befreit zu sein scheint.“

Martin Schwickert/epd-Film

„Die göttliche Ordnung ist eine unterhaltsame Tragikomödie mit feinfühligen Charakterporträts, wunderschönen Naturbildern und einer leichtfüssigen, aber doch emotionalen Story.“

Dominique Truby/outnow

 

GRIESSNOCKERLAFFÄRE

Grießnockerlaffäre_Simon Schwarz, Sebastian Bezzel (c) Constantin Film Verleih GmbH_Bernd Schuller

Simon Schwarz und Sebastian Bezzel in „Grießnockerlaffäre“ © Constantin Film Verleih GmbH_Bernd Schuller

Unter der bewährten Regie von Ed Herzog lösen Franz Eberhofer und Rudi Birkenberger bereits zum vierten Mal einen mysteriösen Mordfall, voraus gesetzt sie sind nicht mit Schweinsbraten und Bier beschäftigt. Nach einer Polizisten-Hochzeit gibt es für Eberhofer ein böses Erwachen: Er wird von einer SEK-Einheit geweckt, die ihm vorwirft einen Kollegen ermordet zu haben.

KINOSTART 03. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Grießnockerlaffäre LAND Deutschland LÄNGE 98 Minuten JAHR 2017 GENRE Komödie/Krimi REGIE Ed Herzog DREHBUCH Stefan Betz, nach einem Roman von Rita Falk KAMERA Stephan Schuh SCHNITT Stefan Essl MUSIK Martin Probst PRODUKTION Kerstin Schmidbauer VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Sebastian Bezzel, Lisa Potthoff, Simon Schwarz, Francis Fulton-Smith, Danel Christensen, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Filmstarts: 2,5/5

„Skurrile Typen, schwarzer, staubtrockener Humor, niederbayerischer Charme und ein verzwickter Fall. Der vierte bayerische Heimatkrimi nach der Vorlage von Bestsellerautorin Rita Falk entfaltet erneut ein hinreißendes Panoptikum von authentischen Charakteren.“

Luitgard Koch/Programmkino.de

FINAL PORTRAIT

Final Portrait_Armie Hammer, Geoffrey Rush (c) 2017 PROKINO Filmverleih GmbH

Armie Hammer und Geoffrey Rush in „Final Portrait“ © 2017 PROKINO Filmverleih GmbH

Im Jahr 1964 ist Alberto Giacometti (Geoffrey Rush) einer der bedeutendsten Maler und Bildhauer in Europa. Dementsprechend geschmeichelt fühlt sich sein guter Freund, der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord (Armie Hammer), als er gefragt wird, ob er für das neue Porträt des Meisters Modell sitzen will. Doch Lord muss schnell feststellen, dass das Modellsitzen wesentlich länger dauert als erwartet, denn Giacomettis Schaffensprozess ist zwar manchmal faszinierend und intensiv, aber genauso oft auch völlig chaotisch und irritierend.

KINOSTART 04. August 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Final Portrait LAND Großbritannien LÄNGE 90 Minuten JAHR 2017 GENRE Biographie/Drama REGIE Stanley Tucci DREHBUCH Stanley Tucci KAMERA Danny Cohen SCHNITT Camilla Toniolo PRODUKTION Gail Egan, Nik Bower, Ilann Girard VERLEIH AUT Filmladen DARSTELLER Geoffrey Rush, Armie Hammer, Tony Shalhoub, Sylvie Testub, Clémence Poésy, James Faulkner, Kerry Shale, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 67/100

Metacritic: 76/100

„As a bit of art-house escapism, that it is a trip well worth taking.“

Ben Croll/indieWire

„Makes for a narrative with little consistent forward momentum and an anticlimactic ending, though the film remains agreeable thanks largely to Rush’s flavorful performance.“

David Rooney/Hollywood Reporter

„In „Final Portrait,“ Stanley Tucci, directing his first film in 10 years, takes the biopic to an even more exquisitely homespun level of miniature close-up.“

Owen Gleiberman/Variety

„Tucci captures his subject from a range of interesting angles without ever resorting to po-faced portraiture himself.“

Emma Simmonds/The List

 

Außerdem ab dieser Woche im Kino:

EMOJI – DER FILM

KINOJUWELEN: Kino Europa (HR)

Das Kino Europa in Zagreb wurde 1924/25 von der wohlhabenden und einflussreichen Familie Müller erbaut und von Architekt Srecko Florschütz entworfen. Ziel war es das beeindruckendste und schönste Kino der Stadt zu bauen. Offiziell eröffnet wurde das Kino Europa am 08. April 1925 mit Fritz Langs Film Die Nibelungen und dem kroatischen Film Dalmatia, Land of Sun.

Dem Gebäude liegt ein eisernes Gerüst zugrunde. Der nördliche Teil des Kinos beherbergt die Ticketschalter und zwei Warteräume, im südlichen Teil findet man das Auditorium und die Bühne. Im Eingangsbereich gab es eine Bar und in der Mitte der Warteräume stand ein üppig dekorierter Springbrunnen. Die Skulpturen in der Eingangshalle stammen vom Prager Künstler Vihra, der auch für die Dekorationen in den Wartezimmern und auf dem Balkon des Auditoriums verantwortlich zeichnete. Der Saal selbst ist 40 Meter lang, 14 Meter breit und 11,5 Meter hoch. Die Leinwand auf der Bühne ist von goldenen Blättern umrahmt, rechts und links halten rote Marmorsäulen die restliche Bühnenkonstruktion. Unter der Bühne befand sich ein Orchestergraben für bis zu 16 Musiker. Ursprünglich verfügte der Große Saal des Kinos über 1.100 Sitzplätze, heute sind es noch 500 und die Bühne mit der Kinoleinwand ist 15×2 Meter groß.

In den 1950er Jahren wurde ein Bürogebäude über dem Kino errichtet. In diesem Zusammenhang wurde der Eingang des Kinos zu seiner heutigen Erscheinung umgebaut. Zwischenzeitlich hieß das Kino Balkan-Palace und Balkan, bis es in den 1990ern wieder in Kino Europa zurück benannt wurde.

Seit 2008 ist das Kino Europa Heimat des Zagreb Film Festivals und seit 2013 wurde es zum Nationalen Kulturerbe erklärt. Heute verfügt das Kino über einen Großen Saal, den kleineren Müller Saal mit 41 Sitzplätzen, einen Buch- und Geschenkladen, eine Bar und auch das Büro des städtischen Filmfestivals ist im Kino beherbergt.

Kino Europa_Fassade 01 (c) Kino Europa

Die 50er Jahre-Fassade des Kino Europa © Kino Europa

Kino Europa_Café 01 (c) Kino Europa

Das Café mit angeschlossenem Buch- und Geschenkladen © Kino Europa

Kino Europa_Großer Saal 04 (c) Kino Europa

Der 11,5 Meter hohe Große Saal des Kino Europa © Kino Europa

Kino Europa_Großer Saal 03 (c) Kino Europa

Blick auf das Auditorium des Großen Saals mit 500 Sitzplätzen © Kino Europa

Kino Europa_Eingang Müller Saal 01 (c) Kino Europa

Der Eingang zum Müller Saal © Kino Europa

Kino Europa_Müller Saal (c) Kino Europa

Der Müller Saal mit 41 Sitzplätzen © Kino Europa

Kino Europa Homepage 

Kino Europa Facebook

Header: Blick auf die Leinwand im Großen Saal des Kino Europa © Kino Europa