Filmstarts der Woche

SIE NANNTEN IHN SPENCER

Sie nannten ihn Spencer_Bud Spencer (c) Buddy Lane Production

Bud Spencer in „Sie nannten ihn Spencer“ © Buddy Lane Production

Ein filmischer Road-Trip durch das Leben von Carlo Pedersoli, besser bekannt als Bud Spencer. Zwei Fans des weltberühmten Haudegens haben sich auf eine Reise durch Europa gemacht um Wegbegleiter und Schauspielkollegen zu interviewen und ein sehr persönliches Porträt des Mannes hinter der Kultfigur zu zeichnen.

KINOSTART 27. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Sie nannten ihn Spencer LAND Österreich/Deutschand LÄNGE 122 Minuten JAHR 2016 GENRE Dokumentation REGIE Karl-Martin Pold DREHBUCH Karl-Martin Pold , Michael Gizicki KAMERA Christopher Dillig, Serafin Spitzer SCHNITT Thomas VondrakPRODUKTION Karl-Martin Pold, Jakob Pochlatko, Dieter Pochlatko, Thomas Král, Undine Filter VERLEIH AUT Thimfilm DARSTELLER Bud Spencer, Terence Hill, Riccardo Pizzuti, Ottaviano Dell’Acqua, Mario Pilar, Salvatore Borghese, Oliver Onions, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Filmstarts.de: 3/5

Moviepilot.de: 7/10

„Dokumentarfilm über den italienischen Schauspieler Bud Spencer und zwei seiner Fans, die sich auf die Reise nach Rom begeben, um ihr Idol persönlich zu treffen. In der Kombination mit präzise eingefügten Filmausschnitten und Expertenstatements ist bei »Sie nannten ihn Spencer« ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Film herausgekommen, der auch Nichtfans gefallen dürfte.“

Frank Arnold/epdFilm

„Es sei ein Film „von Fans für Fans“ […]. Für ein Treffen mit Ikonen wie den Filmmusikkomponisten Oliver Onions, mit dem offenbar immer noch katzenhaften Terence Hill und all den bis dahin namenlosen Schurken, […] beißt man da aber gerne auf die Zähne. „

Max Trompeter/Radio Köln

„Sie nannten ihn Spencer will der Regisseur als Hommage an Kultfilme im Spiegel ihrer Verehrer verstanden wissen. Misst man den Film an seinem eigenen Anspruch, ist er gelungen.“

Stefan Volk/FilmDienst.de

„Die eigentlich hübsche Idee, für einen Film über eine außergewöhnliche Fankultur auch die Fans mit einzubeziehen, funktioniert allerdings nur teilweise.“

Gaby Sikorski/Programmkino.de

DUNKIRK

Dunkirk_Fion Whitehead (c) Warner Bros. France

Fionn Whitehead in „Dunkirk“ © Warner Bros. France

Es ist Ende Mai 1940, der Zweite Weltkrieg tobt seit acht Monaten und Hitlers Westfeldzug, besser bekannt unter der Bezeichnung „Blitzkrieg“ ist in vollem Gange. Alliierte Truppen aus England und Frankreich werden durch die rasch fortschreitenden Divisionen der Deutschen an der französisch-belgischen Grenze eingekesselt. Doch als Hitler ein unvorhergesehenes Manöver fährt, lässt ein britischer Vize-Admiral alle Soldaten evakuieren um sie vom einzige sicheren Hafen in Dünkirchen (englisch Dunkirk) aufs britische Festland zu bringen.

KINOSTART 27. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Dunkirk LAND Frankreich/Großbritannien/USA LÄNGE 107 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama REGIE Christopher Nolan DREHBUCH Christopher Nolan KAMERA Hoyte Van Hoytema SCHNITT Lee Smith MUSIK Hand Zimmer PRODUKTION Christopher Nolan, Emma Thomas VERLEIH AUT Warner DARSTELLER Tom Hardy, Cillian Murphy, Fionn Whitehead, Kenneth Branagh, Harry Styles, Mark Rylance, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 92/100

Metacritic: 94/100

„The movie works. Time and again, the action swells and dips, like a wave, then suddenly delivers a salty slap in the face.“

Anthony Lane/New Yorker 

„It is hard to imagine a better tribute to this victory of survival than Nolan’s spare, stunning, extraordinarily ambitious film.“

Christopher Orr/The Atlantic

„Technically awe-inspiring, narratively inventive and thematically complex, Dunkirk reinvigorates its genre with a war movie that is both harrowing and smart.“

Kate Taylor/Globe and Mail

„Christopher Nolan has created a true masterpiece here: experimental in structure, gripping storytelling, haunting in tone, and more terrifying than most horror movies.“

Tim Martain/The Mercury

PARADIES

Paradies_Christian Clauß, Evgeniy Ratkov, Yuliya Vysotskaya (c) Alpenrepublik_Sveta Malikova

Christian Clauß, Yuliya Vysotskaya und Evgeniy Ratkov in „Paradies“ © Alpenrepublik/Sveta Malikova

Während des Zweiten Weltkriegs treffen drei völlig unterschiedliche Menschen aufeinander: Olga, eine russische Aristokratin, die sich für die französische Resistance einsetzt, Jules ein französischer Kollaborateur und Helmut, ein hochrangiger SS-Offizier. Olga wird verhaftet und kommt ins Gefängnis und Jules stellt ihr im Gegenzug für sexuelle Leistungen Strafmilderung in Aussicht. Doch dann verschwindet Jules und Olga kommt in ein Konzentrationslager, in dem sie auf ihren ehemaligen Geliebten Helmut trifft, der nun ein treu dienender SS-Offizier ist.

KINOSTART 27. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Рай LAND Russland/Deutschland LÄNGE 130 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama REGIE Andrey Konchalovskiy DREHBUCH Andrey Konchalovskiy, Elena Kiseleva KAMERA Aleksandr Simonov SCHNITT Ekaterina Vesheva MUSIK Sergey Shustitskiy PRODUKTION Andrey Konchalovskiy, Florian Deyle VERLEIH AUT Thimfilm DARSTELLER Yuliya Vysotskaya, Christian Clauß, Evgeniy Ratkov, Philippe Duquesne, Vikto Sukhorukov, Peter Kurth, Jakob Diehl, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Filmstarts.de: 3,3/5

Moviepilot.de: 7,7/10

„Either way, it’s Simonov’s ink-and-porcelain imagery that is the headline star here, not inordinately beautifying the horrors on display but granting them the visual severity and serenity that they deserve. (…)Konchalovsky and Simonov also deftly exploit the limitations of the Academy ratio throughout, boxing even its unimprisoned characters into the frame as a constant, underlying reminder that no one is leaving this living nightmare entirely free.“

Guy Lodge/Variety

„Audacious attempt to combine Holocaust backdrop with metaphysical-tinged romance falls short of its lofty ambitions.

Neil Young/The Hollywood Reporter

„Andrei Konchalovskys glänzend besetzter Film ist eine kunstvoll komponierte Parabel über menschliche Abgründe und über eine Liebe, die in der Katastrophe endet.“

Dietmar Kanthak/epdFilm

„Formal brillant und vom Aufbau her teilweise auch gewagt, irritiert der Regisseur besonders am Ende so nachhaltig, dass man nicht so recht weiß, ob genau dies in seiner Absicht lag oder ob sich hier nicht vielleicht doch falsche Zwischentöne eingeschlichen haben.“

Joachim Kurz/Kino-Zeit

THE PARTY

The Party_Timothy Spall, Cillian Murphy, Emily Mortimer, Patricia Clarkson (c) Sally Potter

Timothy Spall, Cillian Murphy, Emily Mortimer und Patricia Clarkson © Sally Potter

Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin zu feiern, lädt Janet einige Freunde in ihr Haus ein: Die zynische April und ihr neuer Freund und Life-Coach Gottfried sind ebenso dabei, wie Genderforscherin Martha mit ihrer schwangeren Verlobten Jinny und der zugekokste Banker Tom. Während Janet den Kochlöffel schwingt legt ihr mürrischer Gatte Langspielplatten auf und zwischen den Gästen beginnen die ersten Spannungen hoch zu kochen.

KINOSTART 28. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL The Party LAND Großbritannien LÄNGE 71 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama/Komödie REGIE Sally Potter DREHBUCH Sally Potter KAMERA Aleksei Rodionov SCHNITT Emilie Orsini, Anders Refn PRODUKTION Kurban Kassam, Christopher Sheppard VERLEIH AUT Filmladen DARSTELLER Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Emily Mortimer, Cillian Murphy, Timothy Spall, Kristin Scott Thomas, Cherry Jones, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 100/100

Filmstarts.de: 4,1/5

„Over 71 crisp minutes of fast-paced verbal combat, Potter tests the age-old theory that it’s all fun and games until somebody gets knocked unconscious.“

Stephen Dalton/Hollywood Reporter

„A deliciously heightened, caviar-black comedy that sets up its brittle, bourgeois characters like bowling pins and gleefully knocks them down in 71 minutes flat.“

Guy Lodge/Variety 

„It has a vigorous sense of entertainment value and a cast relishing every moment.“

Tim Robey/Daily Telegraph UK

„Unassuming and old-fashioned funny entertainment isn’t exactly what we associate with this film-maker, but that’s what she has very satisfyingly served up here.“

Peter Bradshaw/Guardian

BABY DRIVER

Baby Driver_Jamie Foxx, Ansel Elgort (c) Sony Pictures Releasing GmbH

Jamie Foxx und Ansel Elgort in „Baby Driver“ © Sony Pictures Releasing GmbH

Er ist jung, er hört gute Musik und er ist schnell: Baby ist der beste Fluchtwagenfahrer von Atlanta. Das weiß Gangsterboss Doc für seine Zwecke zu nutzen, vor allem, da Baby durch eine Jugendsünde Schulden bei ihm zu begleichen hat. Als Baby die Kellnerin Deborah kennenlernt möchte er aufhören mit dem Gangster-Leben und mit ihr eine neue Reise starten. Er muss nur noch einen letzten Job ausführen, doch der hat es in sich.

KINOSTART 27. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Baby Driver LAND Großbritannien/USA LÄNGE 113 Minuten JAHR 2017 GENRE Thriller/Action REGIE Edgar Wright DREHBUCH Edgar Wright KAMERA Bill Pope SCHNITT Jonathan Amos, Paul Machliss MUSIK Steven Price PRODUKTION Tim Bevan, Eric Ellner, Nira Park VERLEIH AUT Sony DARSTELLER Ansel Elgort, Lily James, Jamie Foxx, Eiza González, Jon Hamm, Kevin Spacey, Jon Bernthal, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 94/100

Metacritic: 86/100

„Put in your metaphorical earbuds, turn the key in the ignition, and enjoy the cinematic highlight of the summer so far.“

Christopher Orr/The Atlantic

„Oozing menace as addicted bank robbers, Jamie Foxx and Jon Hamm are all the more charismatic thanks to Bill Pope’s luscious noir photography. Credit Jonathan Amos and Paul Machliss for the razor-sharp editing.“

Andrea Gronvall/Chicago Reader

„Edgar Wright’s start to finish sensation is blessed with killer car chases, a star-making turn from Ansel Elgort, the year’s best soundtrack and the most fun you’ll have at the movies all summer.“

Peter Travers/Rolling Stone

„This is not a philosophy of criminology, or a new pathology of antisocial behavior, but it makes for a terrific night at the movies.“

Joe Morgenstern/Wall Street Journal

IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS

Moovie "In Zeiten des abnehmenden Lichtes"

Bruno Ganz und das Ensemble in „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ © Hannes Hubach

Im Frühherbst 1989 feiert der ehemalige Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und Stalinist der ersten Stiunde Wilhelm Powileit seinen 90. Geburtstag. Seine Frau, mit der ihn eine innige Hassliebe verbindet, richtet eine Feier aus, zu der nicht nur Familie und Freunde zahlreich erscheinen, sondern auch Repräsentanten des Arbeiter- und Bauernstaates. Nur einer fehlt: Wilhelms Enkelsohn Sascha, der sich wenige Tage zuvor in den Westen abgesetzt hat. Als die Wahrehit ans Licht kommt ist das Entsetzen unter den Gästen groß.

KINOSTART 28. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL In Zeiten des abnehmenden Lichts LAND Deutschland LÄNGE 100 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama/Komödie REGIE Matti Geschonneck DREHBUCH Wolfgang Kohlhaase, Euen Ruge KAMERA Hannes Hubach SCHNITT Dirk Grau PRODUKTION Oliver Berben, Sarah Kirkegaard VERLEIH AUT Filmladen DARSTELLER Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodina, Alexander Fehling, Natalia Belitski, Gabriela Maria Schmeide, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Filmstarts.de: 3,2/5

Moviepilot.de: 7/10

„Die ambitionierte, hochkarätig besetzte Verfilmung des Romans von Eugen Ruge arbeitet sich an einem relevanten Thema ab, ohne dabei auf den Punkt zu kommen.“

Manfred Riepe/epdFilm

„Im Rahmen dieser Geburtstagsfeier entfaltet sich die Geschichte dieser Familie, indem Charlotte, Wilhelm, Kurt und Irina Gespräche führen. Hierbei treffen exzellentes Schauspiel und sorgfältig ausgewählte charakterisierende Kleinigkeiten – Bemerkungen, Blicke, Bewegungen – auf eine Erzählweise, die eher im Theater denn im Kino zu verorten wäre. Daher stellt sich die Frage, warum die Struktur des Films so sehr an dieser erzählten Rückschau festhält, anstatt beides in Bilder aufzulösen.“

Sonja Hartl/Kino-Zeit

„(…) Matti Geschonneck und zu allererst natürlich der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase [haben] gar nicht erst versucht […], Eugen Ruges Roman als solchen zu verfilmen. Sie haben das Material zu einem Werk von eigener Kraft und Schönheit geformt. Und von einem feinen Humor.“

Frank Junghänel/Berliner Zeitung

„Mit seiner Verfilmung von Eugen Ruges Bestseller In Zeiten des abnehmenden Lichts gelingt Matti Geschonneck etwas außergewöhnliches: Er zeigt eine DDR, die ganz unaufgeregt verfällt.“

Matthias Dell/Spiegel Online

 

Außerdem ab dieser Woche im Kino:

WISH UPON

OSTWIND – AUFBRUCH NACH ORA

MAX – AGENT AUF VIER PFOTEN

KINOJUWELEN: State Theatre (USA)

Am 04. Juli 1916 eröffnete Julius Steinberg in Traverse City, Michigan das Lyric Theatre mit dem Stummfilm The Iron Strain. Tickets gab es um 15 Cent für Erwachsene und 5 Cent für Kinder. Anfang 1923 wurde das Lyric Theatre von einem Feuer zerstört und nach dem Neubau kurz vor Weihnachten 1923 wiedereröffnet. Das Kino zeigte nicht nur Stummfilme, sondern diente auch als Eventlocation für Hochzeiten und ähnliche Privatveranstaltungen.

Im September 1927 wurde das Lyric Theatre von den Butterfield Theatres übernommen und Con Foster wurde Chef des Kinos, eine Stellung, die er bis zu seinem Tod 1940 inne hatte. Am 29. März 1929 zeigte das Lyric Theatre den Tonfilm Lucky Boy und war damit das erste Kino in Michigan das über Vitaphone-Movietone-Technik verfügte.

1948 wurde das Kino erneut von einem Feuer heimgesucht. Es wurde neu aufgebaut und im Juni 1949 unter dem Namen State Theatre mit dem Film It Happens Every Spring wiedereröffnet.

Im September 1978 wurde das State Theatre für eine umfangreiche Renovierung geschlossen und zu einem Zwei-Saal-Kino umgebaut. Nach seiner neuerlichen Eröffnung, wurde das Kino mehrere Jahre von GKC geführt, bis es 1996 geschlossen werden musste. Die State Theatre Group und Rotary Charities schützten das Gebäude so gut sie konnten vor dem Verfall, während Pläne zum Fortbestand geschmiedet wurden. 1996 kauften die State Theatre Group zusammen mit Barry Cole der GKC das State Theatre ab und veröffentlichten Pläne, das Theater in ein Performing Arts-Zentrum umzuwandeln. Sieben Jahre später schlossen sich schließlich die State Theatre Group und das Interlochen Center for the Arts zusammen und renovierten das Gebäude. Das State Theatre wurde schließlich am 17. November 2007 wiedereröffnet.

Heute verfügt das Kino nicht nur über modernste Technik und ein vielfältiges Kinoprogramm, sondern auch über einen einzigartigen Sternenhimmel an der Decke des Kinosaals. Dieser wurde aus 2.000 Lichtern und in Zusammenarbeit mit dem Astronomie-Professor Jerry Dobek gestaltet und zeigt exakt den Sternenhimmel, den man im August über Nord-Michigan sehen kann.

State Theatre_Eingang01 © Jason Hulet Photography

Außenansicht des State Theatre © Jason Hulet Photography

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Popcorn-Theke und Bar im Eingangsbereich © Michael Fitzhugh Architect-PLC

State Theatre_Saal01 (c) State Theatre

Der große Saal mit Sternenhimmel an der Decke © State Theatre

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Lobby im State Theatre © Michael Fitzhugh Architect-PLC

State Theatre Homepage 

State Theatre Facebook

Filmstarts der Woche

VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN

Valerian_Dane DeHaan u. Cara Delevigne (c) EuropaCorp - VALERIAN SAS - TF1 Films Production

Dane DeHaan und Cara Delevigne in „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ © EuropaCorp/VALERIAN SAS/TF1 Films Production

In der intergalaktischen Metropole Alpha leben alle möglichen Lebewesen friedlich zusammen. Doch die Idylle wird von einer unbekannten bösen Macht bedroht. Um der Gefahr auf den Grund zu gehen, werden die beiden Spezialagenten Valerian und Laureline auf die Suche geschickt und finden sich in einem Abenteuer einer wahrhaftig anderen Dimension wieder

KINOSTART 20. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Valerian and the City of a Thousand Planets LAND Frankreich LÄNGE 137 Minuten JAHR 2017 GENRE Abenteuer/Science Fiction REGIE Luc Besson DREHBUCH Luc Besson, basierend auf dem Comic „Valérian et Laureline“ von Pierre und Jean-Claude Mézenières MUSIK Alexandre Desplat KAMERA Thierry Arbogast SCHNITT Julien Rey PRODUKTION Luc Besson, Virginie Silla VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Dane DeHaan, Cara Delevigne, Rihanna, John Goodman, Ethan Hawke, Rutger Hauer, Herbie Hancock, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 72/100

Metacritic: 52/100

„There isn’t a moment in this ludicrous, lushly self-indulgent movie that doesn’t feel like its creator is having the time of his life.“

Ignatiy Vishnevetsky/AV Club 

„Valerian is funny, gorgeous, and full of the type of mindbending scenarios that remind you of what fantasies are for.“

Josephine Livingstone/The New Republic 

„Besson has built his movie around a core couple that has what amounts to negative chemistry.“

Soren Anderson/Seattle Times

„The kind of movie that soars beyond adjectives like „good“ or „bad“: it’s sincere but overstuffed, visually gorgeous but dramatically clunky, and it represents a singular vision while simultaneously featuring two wildly miscast actors in the lead roles.“

Alonso Duralde/TheWrap

DIE GESCHICHTE DER LIEBE

Die Geschichte der Liebe_Derek Jacobi und Sophie Nélisse (c) Wild Bunch Distribution

Derek Jacobi und Sophie Nélisse in „Die Geschichte der Liebe“ © Wild Bunch Distribution

Der polnische Jude Léo verliebt sich in seine Nachbarin Alma, verspricht ihr nie eine Andere zu lieben und widmet ihr ein ganzes Buch. Doch dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht und Alma flieht mit ihrer Familie in die USA. Léo kann seine große Liebe auch Jahrzehnte später nicht vergessen. Zur selben Zeit entdeckt die 15-jährige Alma das Buch von Léo dem sie ihren Namen verdankt. Ihre beiden Geschichten sind fortan miteinander verwoben.

KINOSTART 21. Juli 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL The History of Love LAND Frankreich/Kanada/Rumänien/USA LÄNGE 135 Minuten JAHR 2016 GENRE Drama/Romanze REGIE Radu Mihaileanu DREHBUCH Radu Mihaileanu, Marcia Romano KAMERA Laurent Dailland SCHNITT Ludo Troch PRODUKTION Radu Mihaileanu, Xavier Rigault, Marc-Antoine Robert VERLEIH AUT Filmladen DARSTELLER Derek Jacobi, Sophie Nélisse, Gemma Arterton, Elliott Gould, Mark Rendall, Torri Higginson, Alex Ozerov, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

„Mihaileanu’s direction is uneven and it’s tempting to speculate on what a filmmaker less intensely preoccupied with Jewish themes – such as Gravity director Alfonso Cuaron, who was initially slated to helm – might have made of it.“

Bernard Besserglik/Hollywood Reporter

„Die Romanverfilmung über ein zwischen der Shoah und dem heutigen New York verschollenes Manuskript und eine verlorene Liebe im jüdischen Emigrantenmilieu verzettelt sich zwischen vielen Themen und Figuren, ist aber dennoch unterhaltsam.“

Birgit Roschy/epd-Film

„Da macht es letztendlich auch nicht viel aus, dass einen immer wieder das Gefühl beschleicht, dass man Ähnliches schon gesehen hat […]. Man lässt sich trotzdem gerne von Filmen wie „Die Geschichte der Liebe“ verzaubern und in diese Welten der schwierigen, aber die Kontinente und Zeiten überdauernden Liebe davontragen.“

Verena Schmöller/Kino-Zeit

Sommer, Urlaub und Jim Carrey

Liebe Filmsalon-LeserInnen,

zuerst gibt es eine kleine Entschuldigung meinerseits: In den letzten Wochen war ich etwas nachlässig mit meinen Beiträgen. Grund dafür, war ein über die Maßen arbeitsreicher Juni…

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…aber nun ist der ärgste Stress überstanden und ich freue mich auf eine Woche Urlaub…

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…danach geht es hier im Filmsalon wieder voller Elan weiter mit Filmstarts der Woche, Kinojuwelen, Film in Words und ein paar Sommer-Specials 😀

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KINOJUWELEN: Museum Lichtspiele (DE)

Am 24. November 1910 eröffnete Carl Gabriel unter dem Namen Gabriels Tonbildtheater sein zweites Kino in München. Aufgrund seiner Lage in der Nähe des Deutschen Museums hieß das Kino ab 1918 Museum Lichtspiele. Das Kino verfügte über bis zu 280 Plätze, wechselte in der ersten Jahrzehnten mehrmals den Besitzer und spielte das übliche Vorstadt-Kinoprogramm, bis es im April 1945 geschlossen werden musste.

Im Juli 1946 eröffneten die Museum Lichtspiele wieder und wurden ein typisches Nachspiel-Kino in den Randbezirken der Stadt. Man schlug sich mehr schlecht als recht durch, wie viele andere kleine Kinos, die auch immer mehr unter dem Fernsehen zu leiden hatten. 1975 musste das Kino erneut geschlossen werden, um wenig später von Schauspieler Hartmut Hinrichs als Musical-Kino wiedereröffnet zu werden. Allerdings waren die Zuschauer weniger von Musicals begeistert als der Kino-Besitzer. Um sein Kino halten zu können, baute Hinrichs 1976 den Vorführraum zu einem zweiten Kinosaal um. Während er im ersten Saal weiterhin Musikfilme zeigte, vermietete er den zweiten an Beate Uhse.

Dann kam die Verfilmung der Rocky Horror Picture Show und brachte den Museum Lichtspielen Unmengen an Besuchern und einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde, für die meisten Aufführungen des Films. In den 80er und 90er Jahren wuchs das Kino weiter und wurde auf vier Kinosäle vergrößert. Nach dem Tod Hartmut Hinrichs‘ wurde das Kino 1988 von Ferdinand Hlebayna übernommen.

Ein besonderes Merkmal des Kinos sind die besonderen filmbezogenen Einrichtungen der Kinosäle. Nur der größte Saal präsentiert sich im herkömmlichen Kino-Look, der Saal 2 ist im Stil der Rocky Horror Picture Show eingerichtet und bereits am Eingang wird man gewarnt: „Enter at your own risk“. Der Film, der zum Markenzeichen der Museum Lichtspiele wurde wird auch heute noch regelmäßig gezeigt. Saal 4 ist eine Huldigung an Star Trek und Saal 3 wurde auf Bestreben zahlreicher Besucher und Fans dem Luc Besson-Film Le Grand Bleu gewidmet, der zunächst in der deutschen Fassung gefloppt war, in der Originalfassung aber dann ganze drei Jahre in den Museum Lichtspielen zu sehen war.

Über die Jahre hat sich das Kino nicht nur durch seine außergewöhnliche Inneneinrichtung, sondern auch durch sein vielfältiges Programm und seine Filmnachmittage für Kinder und Jugendliche einen Namen gemacht. Seit 2004 werden die Museum Lichtspiele von Mathias H. Wild geführt und wurden in jener Einzigartigkeit belassen, die nach wie vor viele Stammgäste begeistert.

Museum Lichtspiele_Fassade 01

Der Eingang der „Museum Lichtspiele“ © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Foyer 01

Das Foyer inklusive Bar und Eingang zum Rocky Horror Picture Show-Saal © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 02

Saal 2 im Stil der Rocky Horror Picture Show © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 01

Der größte der vier Kinosäle © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 04

Kinosaal 4 mit dem Raumschiff Enterprise an der Wand © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Saal 03

Bilder zu Ehren des Films „Le Grand Bleu“ in Saal 3 © Museum Lichtspiele

Museum Lichtspiele_Gang 01

Wandmalerei von Fred Astaire und Ginger Rogers am Gang der „Museum Lichtspiele“ © Ivonne Wagner

Museum Lichtspiele Homepage 

Museum Lichtspiele Facebook 

Header: Blick hinweg über die Kinositze der „Museum Lichtspiele“ © Museum Lichtspiele

Filmstarts der Woche

DIE VERFÜHRTEN

The Beguiled

Elle Fanning, Nicole Kidman und Kirsten Dunst in „Die Verführten“ © Focus Features LLC. All Rights Reserved/Ben Rothstein

In Zeiten des Amerikanischen Bürgerkriegs kümmert sich die Schulleiterin Martha Farnsworth zusammen mit einer zweiten Lehrerin um die fünf verbliebenen Schülerinnen in ihrem Mädcheninternat in Virginia. Das ruhige Leben wird jedoch mit einem Mal auf den Kopf gestellt, als die jüngste Schülerin Amy eines Tages beim Pilze sammeln im Wald einen verwundeten Nordstaaten-Offizier findet. Die Damen nehmen ihn auf um ihn gesund zu pflegen und dann dem Militär zu übergeben, doch wie von Martha befürchtet, zieht der junge Mann die jungen Frauen in seinen Bann.

KINOSTART 29. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL The Beguiled LAND USA LÄNGE 91 Minuten JAHR 2017 GENRE Drama/Western REGIE Sofia Coppola DREHBUCH Sofia Coppola, Albert Maltz, Irene Kamp, basierend auf einem Roman von Thomas Cullianan MUSIK Laura Karpman, Phoenix KAMERA Philippe Le Sourd SCHNITT Sarah Flack PRODUKTION Sofia Coppola, Youree Henley VERLEIH AUT UPI DARSTELLER Colin Farrell, Nicole Kidman, Elle Fanning, Kirsten Dunst, Oona Laurence, Angourie Rice, Addison Riecke, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 74/100

Metacritic: 77/100

„‚The Beguiled‘, in its quasi-mathematical abstraction, amounts to little more than the baseline proof of [Coppola’s] method-a reductio ad absurdum.“

Richard Brody/New Yorker

„Each frame of The Beguiled is a wonder to look at, from the candle-lit dinner-time conferences to the angelic portraits of John, who’s frequently bathed in heavenly light.“

David Sims/The Atlantic

„Writer-director Sofia Coppola has produced a small-scale movie that exalts old-fashioned movie-making qualities, yielding a refreshingly understated alternative to a sea of summer blockbusters.“

Brian Lowry/CNN.com

„The kind of movie that lingers on in your head, just like the best fairy tales do.“

Sheila O’Malley/RogerEbert.com

GIRL’S NIGHT OUT

Girls Night Out_Zoe Kravitz-Jillian Bell-Scarlett Johansson-Ilana Glazer-Kate McKinnon (c) Sony Pictures Releasing France

Zoe Kravitz, Jillian Bell, Scarlett Johansson, Ilana Glazer und Kate McKinnon in „Girl’s Night Out“ © Sony Pictures Releasing France

Vor zehn Jahren am College waren sie die besten Freundinnen, doch seither haben sie sich kaum gesehen. Nun treffen sich die fünf Freundinnen anlässlich von Jess‘ Junggesellinnenabschieds wieder. Party, Alkohol, Kokain und ein Stripper – die Ladies fahren das gesamte Programm auf, bis der knackige Tänzer, bei einem zu heftigen Lapdance von Alice versehentlich zu Tode kommt und die Freundinnen alle Hände voll zu tun haben, die Sache zu vertuschen.

KINOSTART 30. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Rough Night LAND USA LÄNGE 101 Minuten JAHR 2017 GENRE Komödie REGIE Lucia Aniello DREHBUCH Lucia Aniello, Paul W. Downs MUSIK Dominic Lewis KAMERA Sean Porter SCHNITT Craig Alpert PRODUKTION Lucia Aniello, Dave Becky, Paul W. Downs, Matthew Tolmach VERLEIH AUT Sony DARSTELLER Scarlett Johansson, Kate McKinnon, Zoe Kravitz, Jullian Bell, Ilana Glazer, Demi Moore, Ty Burrell, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 48/100

Metacritic: 51/100

„Scarlett Johansson works overtime to salvage this dismal Bridesmaids knockoff, heavily informed by The Hangover and even Weekend at Bernie’s.“

J. R. Jones/Chicago Reader

„Orchestrating a gender reversal on this concept isn’t especially liberating; you might actually get more laughs out of the cutaways to the lame bachelor party of Jess’s fiancé, where sensitive men get „wild“ at their private wine tasting.“

Joshua Rothkopf/Time Out

„This should have been funnier. Rough Night is a comedy with a great female cast, but the women were given nothing to do.“

Liz Braun/Toronto Sun

„The women in Rough Night are terrific company. They never wear out their welcome. Too bad you can’t say the same for the movie.“

Peter Travers/Rolling Stone

DER TOD VON LUDWIG DEM XIV.

Der Tod von Ludwig XIV_Jean-Pierre Léaud (c) Capricci Films

Jean-Pierre Léaud in „Der Tod von Ludwig dem XIV.“ © Capricci Films

Gottgesandt und doch dem Tod geweiht: König Ludwig der 14te, Sonnenkönig und seines Zeichens absolutistischer Herrscher Frankreichs verspürt nach einem Spaziergang auf einmal einen Schmerz im Bein. Bereits kurze Zeit später kann er nicht mehr aus dem Bett aufstehen und nervöse Ärzte rätseln wie man seine Beine, die sich langsam schwarz färben behandeln könnte. Doch während notgedrungen die Regierungsgeschäfte am Bett weitergeführt werden wird schon bald klar, dass die letzten Stunden des Monarchen gekommen sind.

KINOSTART 30. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL La mort de Louis XIV LAND Frankreich/Portugal LÄNGE 115 Minuten JAHR 2016 GENRE Biografie/Drama REGIE Albert Serra DREHBUCH Thierry Lounas, Albert Serra KAMERA Jonathan Ricquebourg SCHNITT Ariadna Ribas, Albert Serra, Artur Tort PRODUKTION Thierry Lounas VERLEIH AUT Filmgarten DARSTELLER Jean-Pierre Léaud, Patrick d’Assumcao, Marc Susini, Bernard Belin, Irène Silvagni, Vincenc Altaió, Jacques Henric, u.a.

TRAILER

KRITIKEN & BEWERTUNGEN

Rotten Tomatoes: 74/100

Metacritic: 71/100

„Serra has done his subject justice, transmuting the slow and steady march toward oblivion into an aptly imposing and unyielding work of art.“

Justin Chang/Los Angeles Times

„At its most powerful it presents an allegory of the decline and fall and vanity of power, and an intimate look at the inevitable confrontation with mortality faced by kings and commoners alike.“

Peter Keough/Boston Globe

„Serra’s ideas are serious but simple, and his movie seems to illustrate them in slow motion.“

Richard Brody/New Yorker

„In The Death of Louis XIV writer/director Albert Serra shows us that monumental events can be conveyed through the smallest of details.“

Nell Minow/RogerEbert.com

OVERDRIVE

Overdrive_Freddie Thorp-Scott Eastwood (c) Jessica Forde_Océan films

Freddie Thorp und Scott Eastwood in „Overdrive“ © Jessica Forde/Océan films

Die Brüder Andrew und Garrett Foster sind keine gewöhnlichen Autodiebe, sie haben sich auf luxuriöse Edel-Schlitten spezialisiert, wie einen 1937er Bugatti Type 57. Blöderweise gehört der dem französischen Gangsterboss Jacomo Morier, der auf den Besitzerwechsel eher unentspannt reagiert. Doch er gibt den Brüdern eine Chance dem Tod von der Schippe zu springen: Sie sollen Moriers Erzfeind dessen heißgeliebten 1962er Ferrari 250 GTO stehlen.

KINOSTART 30. Juni 2017

CREDITS

ORIGINALTITEL Overdrive LAND Frankreich/USA LÄNGE 96 Minuten JAHR 2017 GENRE Action/Thriller REGIE Antonio Negret DREHBUCH Michael Brandt, Derek Haas KAMERA Laurent Barès SCHNITT Samuel Danési, Sophie Fourdrinoy PRODUKTION Grégoire Melin, Pierre Morel, Christopher Tuffin, VERLEIH AUT Constantin Film DARSTELLER Scott Eastwood, Freddie Thorp, Ana de Armas, Gaia Weiss, Clemens Schick, Simon Abkarian, Moussa Maaskri, u.a.

TRAILER

 

Außerdem ab dieser Woche im Kino:

MIT SIEBZEHN

SOMMERFEST